Wärme aus Kompostierung nutzen

Länger und besser anbauen

Ein schwankendes Frühjahr? Oder ein kühler Herbst? Eine Kompostheizung für Pflanzen sorgt für ausgeglichene Verhältnisse.

Wer schon mal einen Kompost hatte, oder in einen frisch aufgehäuften Grasschnitthaufen gefasst hat, weiß, dass durch Abbauprozesse Wärme entsteht. Je nach Menge so viel, das man damit zuverlässig heizen kann.

Eine integrierte Kompostierung im Anbausystem KUBI versorgt die 25-50 Gemüse und Kräuter nicht nur dauerhaft und natürlich mit Nährstoffen und Mineralien, sondern auch mit Wärme, ähnlich wie bei einem Biomeiler. Die Abwärme der Kompostierungsprozesse wird durch die schlanke Form des KUBI ideal genutzt.

Biomeiler mit Pflanzen
KUBI von Maag Design mit integriertem Komposter und Wasserspeicher, ideal für Balkon und Terrasse.

Bei schlechtem Wetter ist, je nach Kompostfüllung, die Wärme des Komposts im integrierten Komposter mit der Hand direkt spürbar. Jetzt müssen die Pflanzen nur noch von außen geschützt werden. Dazu eignet sich am besten ein leichtes, weißes Gartenvlies das man in Gärtnereien und Baumärkten erhält. So bekommen die Pflanzen noch etwas Licht und die von innen kommende Wärme wird nochmals daran gehindert zu entweichen.

Wichtig ist auch, dass man nun die Verrottung auf Touren hält, denn nur so lange Kompostierung stattfindet, entsteht auch Wärme. Später kann man per Entnahme fertige Humuserde entnehmen und oben wieder auf den KUBI geben – so entsteht ein Erdkreislauf durch den man die Erde im KUBI nicht mehr austauschen muss.

Man sollte allerdings beachten, dass man weiterhin auf die Pflanzenschildchen gucken sollte und äußerst frostempfindliche Pflanzen wie Tomaten und Basilikum, trotzdem erst nach den Eisheiligen im Mai pflanzt.

Die Kompostentnahme

Um die Vorteile der Erdwärme effektiv nutzen zu können, muss der Kompost im KUBI in Schwung gekommen sein. Da sich die Mikroorganismen zum großen Teil erst ansiedeln, dauert dies je nach KUBI zwischen ein paar Wochen bis zu einem halben Jahr. Der Komposter sollte deshalb auch nie ganz geleert werden, sonst trägt man damit seine aktiven Lebewesen davon. Die Pflanzenwurzeln können sich selbständig Ihre Nährstoffe je nach Bedarf holen, und zusätzlich verteilen Kompostwürmer Nährstoffe durch ihre Wühlarbeiten. Humus an der Entnahme holt man dann, wenn sich kein Kompost mehr nachfüllen lässt, oder ein Teil der Erde im KUBI abgesunken sein sollte. Wer seinen Pflanzen zusätzlich etwas gutes tun möchte, gießt mit dem Wasser aus der Wasservorratswanne, da diese nicht nur Wasser auffängt, sondern auch jede Menge toller Nährstoffe. Mit diesem Wasser können auch andere Töpfe versorgt werden.

Die Winterpause

Im Winter werden Kompostierungsprozesse langsamer, da die Mikroorganismen weniger aktiv sind. Wenn der Boden erst mal gefroren ist, findet gar keine Kompostierung mehr statt. Die Mikroorganismen und Kompostwürmer ziehen sich zurück in eine Winterstarre.

Der KUBI ist übrigens eisdrucksicher und muss nicht entleert werden, auch nicht die Wasservorratswanne. Überwinternde Pflanzen wie Erdbeeren, Schnittlauch, Winterkohl und co. können weiterhin durch das Gartenvlies zusätzlich geschützt werden, denn so entweicht bei schönem Wetter weniger Feuchtigkeit und die Pflanzen vertrocknen nicht. Sobald es im Frühjahr taut, geht das Bodenleben wieder zur Aktivität über und es kann wieder Kompostmaterial nachgeschafft werden.

Ein Heißer Sommer

Wer nun fürchtet, dass es im Sommer durch den Kompost zu warm für die Pflanzen wird, kann sich jetzt wieder entspannen, denn durch das gut austarierte Erdvolumen wird es den Pflanzen selbst auf einem Südbalkon nicht zu warm. Der KUBI ist ein über 10 Jahre hinweg perfekt abgestimmtes Anbausystem aus Kompostierung, Erdvolumen und Bewässerung.

Der Ideale Standort für einen Gemüse KUBI ist volle Sonne. Sollte man jedoch im Hochsommer frisch bepflanzen, empfiehlt es sich die Jungpflanzen mit einem Sonnenschirm zu schützen.

Egal wo, egal wann, das Gefühl eines Gartens genießen!

Mikroklima Zonen, die durch das integrierte Kompostierungssystem und einem Wasserspeicher entstehen, ermöglichen es, eine riesige Pflanzenvielfalt biologisch anzubauen, welche sonst nur in einem großen Garten möglich wäre. Dabei bleibt der KUBI für den Nutzer leicht zu bedienen, spart Zeit und Raum, und ist durch unseren ausgeklügelten Support, auch für Einsteiger geeignet. So macht es Spaß, auch auf Balkon und Terrasse, Gemüse und Kräuter anzubauen.

Natürliche Pflanzenheizung mit Kompost

Entwickelt für das Wesentliche am Gärtnern – Freude am Wachstum.
KUBI® beethochdrei by Maag Design.

Der KUBI ist als Leuchtturmprojekt von der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Der KUBI verbindet Design mit Leben und wird aus hochwertigen Materialien in Deutschland gefertigt. Fair Made in Germany.

Alles zum KUBI von Maag Design findet Ihr auf:
www.maagdesign.de

Bei Fragen stehen wir Euch immer gerne zur Verfügung! Viel Erfolg und Spaß mit Eurem KUBI.

Herzliche Grüße aus dem Paradiesgarten

4 Gedanken zu „Wärme aus Kompostierung nutzen

  1. Ich bin ebenfalls sehr begeistert vom Kubi.
    Das ganze System ist genial.

    Auch der Kompostschacht ist toll. Zurzeit ist alles in der Zersetzungsphase und die Würmer fleissig.
    Da er grade ziemlich feucht ist, möchte ich erwas Steinmehl dazugeben. Wieviel Steinmehl darf ich hineingeben?
    Wir haben den kleinen Kubi

    Vielen Dank für euren Bescheid.

    1. Liebe Theresa,

      tut mir leid, hab Deine Frage gerade erst jetzt gesehen! Gesteinsmehl darf man gerne mit dazu geben. Du brauchst aber nur eine ganz geringe Menge 🙂 Teelöffelweise praktisch. Falls es Dich interressiert, wir haben im Shop das Produkt Kompostwohl in dem Gesteinsmehl enthalten ist.

      Feucht ist der KUBI Kompost schnell mal. Das hat normalerweise beim KUBI keine auswirkungen. Am besten gibst Du trockene Materialien dazu, wie zum Beispiel Laub, Grasschnitt, feine Ästchen, Kartoffelschalen etc. Wenn nun alle Pflanzen angewachsen sind, kannst Du auch mal rein über die Wanne gießen um die Feuchtigkeit anders zu kontrollieren. Also nicht mehr von oben gießen, sondern nur in die Auffangwanne und gucken wie die Pflanzen reagieren. Zu viel Nässe kann nämlich für einen Wachstumsstop bei den Pflanzen sorgen. Ein klitschnasser Kompost kann ein Anzeichen für einen zu nassen KUBI sein, muss aber nicht. Reagieren die Pflanzen positiv auf das gießen in die Auffangwanne, kannst Du die Wanne auch mal ein paar Tage austrocknen lassen. Dann kommt man mal wieder zur Reinigung hin und kann sehen ob der KUBI wirklich so viel Wasser braucht wie es den Anschein gemacht hatte.

      Ich hoffe ich konnte Dir weiter helfen! Wenn Du noch Fragen hast, kannst Du Dich immer gerne beim Support melden unter: info@paradiesgarten.eu

      Liebe Grüße
      Rebekka

  2. Dieses Modell der Abwärmenutzung finde ich sehr interessant. Auch bei uns in der Industrie ist die Nutzung der Abwärme äußerst wichtig. Ich werde untersuchen in welchen Bereichen man das noch so nutzen könnte.

  3. Das ist ja toll! Ich hatte auch schon gehört, dass im Komposthaufen Temperaturen von bis zu 70° herrschen. Tolles Produkt, spart Platz und versorgt sich quasi selbst

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