Escape to Paradies – Übernachten im Paradiesgarten

Escape to Paradise: Deine regenerative Auszeit

Ankommen. Durchatmen. Kraft schöpfen.

In Westerwalsede verschmelzen die Visionen von morgen mit der Beständigkeit von gestern. Wir öffnen unseren Landschaftspark für Menschen, die das Echte suchen: Schlage dein eigenes Zelt in der Weite des Gartens auf und genieße gleichzeitig die architektonischen Highlights unseres historischen Gründerzeithofs.

Dies ist die Möglichkeit für eine echte Auszeit: Gehe gestärkt und regeneriert zurück in deinen Alltag.

Die Synergie aus Natur & Design-Kultur:

  • Japanische Ruhe im Fokus-Raum: Unser Aufenthaltsraum ist eine visuelle Fastenkur. Inspiriert von der japanischen Ästhetik der Klarheit, haben wir diesen Raum „geklärt“, um eine tiefe Ruhe ohne Ablenkung zu schaffen. Ohne das Rauschen des Alltags kommt dein Nervensystem hier zur Ruhe – der ideale Ort, um den Kopf zu leeren und Platz für neue Klarheit zu schaffen.
  • Das Dschungelbad im Gründerzeithof: Erlebe das designte Badezimmer, das die Geschichte des Hofes mit moderner Lichtkunst vereint. Das Highlight ist die Dschungel-Lichterdecke: Sie simuliert das beruhigende Lichtspiel eines dichten Blätterdachs. Ein Erlebnis, das dich erfrischt und belebt.
  • Kulinarik aus der Manufaktur: Wahre Regeneration kommt auch von innen. Lass den Gaskocher eingepackt und genieße unsere Manufaktur-Küche. Wir servieren nach wunsch Frühstück, Mittag- und oder Abendessen – frisch zubereitet aus hochwertigen Zutaten und den Schätzen unseres Gartens für deine neue Energie.

Dein Weg zur neuen Kraft im Landschaftspark

LeistungDein Nutzen
Park-ResidenzDein Platz für das eigene Zelt inmitten des von der UNESCO-ausgezeichneten Projektes.
Space & FocusNutzung des japanisch inspirierten Ruheraums zur mentalen Neuausrichtung.
Wellness & LichtVitalisierung im Dschungelbad mit regenerativer Lichterdecke im Hof-Ambiente.
Energie-KulinarikVollwertige Manufaktur-Verpflegung für dein Wohlbefinden (optional).

Buchung & Individuelle Termine

Da uns die regenerative Stille des Gartens und eine persönliche Atmosphäre am Herzen liegen, vergeben wir nur eine streng limitierte Anzahl an Plätzen.

Um sicherzustellen, dass dein Aufenthalt perfekt in den Rhythmus des Gartens passt, erfolgt die Buchung nicht automatisiert:

  • Park Residenz -Tagesticket: 55,00 € (inkl. Bad- & Ruheraum-Nutzung)
  • Frühstück, Mittag oder Abendessen „Kraftquelle“: Optional zubuchbar

Interesse an einer Auszeit? Sende uns einfach eine E-Mail mit deinem Wunschzeitraum. Wir stimmen deinen Termin ganz individuell mit dir ab, um dir den bestmöglichen Rückzugsort zu garantieren.

Jetzt einen Termin per Mail anfragen: info@paradiesgarten.eu

Wir freuen uns darauf Dich bei uns uns persönlich zu begrüßen.

Gartenwissen: Was ist ein Naturgarten?

Muss ich im Naturgarten nichts mehr tun und sieht der Garten dann komplett wild aus? Was muss ich im Naturgarten beachten? Und wie sieht die Nachbarschaft das dann?

Die Begriffe „Naturgarten“ oder „naturnaher Garten“ fallen häufig und werden für viele verschieden aussehende Gärten aus aller Welt benutzt. Dabei ist es völlig egal ob es sich um einen großen, oder kleinen Garten handelt. Aber was bedeutet es eigentlich einen Naturgarten zu gestalten, geschweige denn ihn zu pflegen?

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Was man unter einem Naturgarten versteht

Der Naturgarten entspricht meist einem natürlich gewachsenem Erscheinungsbild. Er ist jedoch ein von Menschenhand geplanter, angelegter und gepflegter Garten. Ein Naturgarten wirkt sich positiv auf die Artenvielfalt der Flora und Fauna aus, schont Ressourcen, macht weniger Arbeit, ist kostengünstiger und zudem ein wunderbarer persönlicher Rückzugsort.

Typische Elemente und Arbeitsweisen des Naturgartens sind:
– Eine heimische und vielfältige Pflanzenauswahl und ein daraus folgendes breites Nahrungsangebot für Wildtiere und Insekten.
– An den Standort angepasste Pflanzen.
– Wilde und unberührte Ecken.
– Zufluchtsorte für Tiere wie Vögel und Insekten (Nistkästen, Insektenhotels, Totholzhaufen).
– Wildwiesen und Blumenwiesen.
– Heimische Bäume und Sträucher.
– Für Tiere zugängliche Wasserstellen.
– Das verzichten auf Giftstoffe (biologischer Anbau).
– Das Zulassen von Wildkräutern und Wildtieren.
– Das Herstellen von eigenen Düngemitteln (Kompostieren und ansetzen von Jauche).
– Das Herstellen von eigenen Spritzmitteln (aus Ackerschachtelhalm und co.).
– Das verwenden von heimischen und natürlichen Baumaterialien wie Holz, aber auch Recycling Material.

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Arbeitsaufwand eines Naturgartens

Die gute Nachricht ist, das der Naturgarten deutlich weniger Arbeit macht. Bei einem gut geplantem Naturgarten hat man mehr Zeit um ihn zu genießen. Komplett arbeitsfrei ist er jedoch nicht! Arbeiten wie: Rückschnitt, Baumkontrolle, zwei mal im Jahr mindestens Mähen, invasive Arten im Zaun halten etc. fallen dennoch an. Sonst würde die Artenvielfalt zurück gehen und früher oder später verwalden. Übrigens gibt es große Unterschiede zwischen einem Naturgarten, einem Wildgarten und einem verwilderten Garten. Eine schöne Optik und ein Naturgarten schließen sich absolut nicht aus.

Bild: Paradiesgarten 2.0

Allerdings benötigt man im Naturgarten mehr Fachwissen und muss sich intensiver mit dem Garten beschäftigen als die meisten glauben. Themen wie eigene Kompostierung, das Erkennen von Schädlingen und Nützlingen, die Auseinandersetzung mit den Lebensabläufen und Lebensräumen von Tieren und Pflanzen, sind tägliche Begleiter des Naturgärtners.

Ebenso wichtig zu wissen ist, dass ein Naturgarten sehr viel mit Akzeptanz und Geduld zu tun hat. Zulassen das Ameisen in der Wiese sind. Zulassen das Blattläuse an einer Pflanze saugen. Zulassen das Wildgräser in der Wiese aufgehen. Das kommunizieren mit den Nachbarn dass das Laub liegen bleiben wird in den Hecken. Auch das gehört zum Leben mit einem Naturgarten dazu.

Nachbarschafts-Tipp: Im Naturgarten sieht es nicht immer perfekt aus. Mal werden Blumen ausblühen und sich aussahmen, Laub wird in den Beeten liegen gelassen für die Überwinterung von Insekten etc. Also kommuniziere nach außen was du tust und warum du es tust. Und falls das nicht dein Weg ist mache dir eines klar. Es ist DEIN Garten. Nicht der deines Nachbarn. Ein „Was würden denn die Nachbarn sagen“ kannst du genauso gut mit einem „Was würde ich dazu sagen“ kontern. Denn deine Meinung ist nicht weniger wichtig. Im Gegenteil. Naturgärtnern ist zukunftsfähiges Gärtnern.

So könnte ein Naturgarten sein

Beispiel aus unserem Gräsergarten

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Podcast Folge mit Rebekka

Kennst du schon den Podcast „Das Grüne muss nach oben“ rund um Gartenbegeisterte aus den Sozialen Medien? Der Blogger und Podcaster Jens Hagenberg spricht in seinem grünen Format über ihren Beruf, Hobbys und ihre Passion: Das Gärtnern und alles was es mit sich bringt. Rebekka erzählt in der neuen Folge wie sich unser Paradiesgarten entwickelt hat und was die Zukfunt bringt!

Jetzt rein hören auf: Spotify
oder auf: Apple Podcasts

Führungen im Paradiesgarten

Unser Gartenpark erstreckt sich über einen Hektar Land und befindet sich in Westerwalsede bei Rotenburg Wümme. Hier treffen Gartenliebe, Kreativität, Design und unsere 20-jährige Erfahrung aufeinander und lässt ein Refugium für Mensch und Natur entstehen. Beitrag 9,80.- pro Person, bar vor Ort. Keine Voranmeldung nötig. Read more…

Gartenwissen: Was ist ein Paradiesgarten?

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Gartengeschichte

Was ist eigentlich ein Paradiesgarten? Denn jeder verbindet das Wort Paradies mit etwas Anderem. Der Eine Denk an üppige Blumenbeete, der Andere an einen Urlaubsort, der Nächste an einen besonders schönen Naturschauplatz. Das Wort Paradies bedeutet ursprünglich „umzäunter Raum“ oder Garten. So wird das Paradies in der Bibel auch als „Garten“ Eden bezeichnet. In der Griechischen Mythologie war das Paradies das Elysion, die Insel der Seligen.

1410/1420 entstand das Gemälde „Das Paradiesgärtlein“ in dem ein ummauerter Garten zu sehen ist. Ein Ort der Schönheit, Musik, Literatur, des Kulinarischem Genusses und des Lebens. Wer genau hinsieht erkennt sogar ein Hochbeet!

Auch unsere Gärten waren immer umfriedete, geschützte Gärten in denen Menschen und Tiere willkommen sind und Raum für Kunst, Kultur und Genuss ist, weshalb unser Garten bereist seit 20 Jahren Paradiesgarten genannt wird. Mehr Gartenwissen to go? Auf zur Newsletter Anmedlung!

Vom Plan zur Realität

Nach drei Jahren intensiver Arbeit ist unser neuer Gartenpark unsere Gegenwart und Zukunft! Die Zukunft ist kein Zufall, sondern eine Konsequenz. Im Paradiesgarten gestalten wir unsere Zukunft neu. Hier entstehen verschiedene Themenwelten für Gemüse, Blumen, Kräuter, Obst, Nüsse und seltene und exotische Pflanzen.

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Gartenwissen: Kapillarkräfte des Bodens nutzen

Wasser ist eine wichtige Ressource die wir im Garten sparen müssen wo wir nur können. Eine alte Gärtner Weisheit besagt „Einmal Hacken erspart dreimal gießen“, aber ist das so und was hat das mit den Kapillaren zu tun?

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Kapillarkräfte

Kapillare sind winzig kleine Röhrchen innerhalb der Erde. Du kannst sie nicht sehen, aber sie transportieren jede Menge Wasser unter deinen Füßen und das Tag für Tag. Nämlich über die Kapillarkräfte! So wird zum Beispiel das Wasser im Grundwasserspiegel über die Zeit wieder auf die Oberfläche befördert, was man den Kapillaren Aufstieg nennt. Diese Kapillarkräfte bestehen aus Adhäsionskräften und Kohäsionskräften. Du hast bestimmt schon mal gesehen, dass das Wasser in einem Strohhalm höher steht, wie das Wasser in deinem Glas. Das ist die sichtbare Adhäsionskraft, denn das Wasser zieht sich am Material des Strohhalms nach oben. Kohäsionskräfte sind die Anziehungskräfte zwischen den Molekülen des gleichen Stoffes. Darum hält sich Wasser zusammen und bildet zum Beispiel Tropfen. Ist die Adhäsionskraft stärker als die Kohäsionskraft, kommt es zum Kapillaren Aufstieg. Auf der Erdoberfläche kommt es dann zur Verdunstung, der sogenannten Evaporation.

Spannend oder? Aber wie können wir dieses Wissen also nun für uns nutzen? In unserem KUBI Hochbeet zum Beispiel, ist der Kapillare Aufstieg von besonderer Bedeutung! Denn so wird das Wasser aus dem Wasserspeicher an die Pflanzenwurzeln transportiert. Mehr Gartenwissen to go? Auf zur Newsletter Anmedlung!

Altes Gärtnerwissen

„Einmal Hacken spart dreimal gießen“ heißt es und so ist es auch. Denn wie du ja jetzt weißt, transportieren die Kapillare unaufhörlich das Wasser aus der Erde nach oben, wo es dann verdunstet wird. Aber was, wenn man gar nicht möchte, dass das Wasser verdunstet? Der Gärtner unterbricht die Kapillare also mit einer Hacke, sodass weniger Verdunstung statt finden kann. Aber Achtung: zu viel des Guten ist nicht gut. Es sollte nicht zu häufig gehackt werden und auch nicht zu tief, um die Pflanzenwurzeln und das Bodenleben nicht zu stören. Ich selbst Hacke in meinen Beetflächen nur wenn es sein muss.

So wird richtig gehackt!

Es wird nur die obere Bodenschicht ein wenig aufgelockert, etwa die Ersten 3-5cm. Ich mache das bei Kulturen, die nicht in Konkurrez von Wildkräutern stehen können, wie zum Beispiel bei meinen Gemüsebeeten. Eine gehackte Oberfläche kann besser Regen- und Gießwasser aufnehmen und es werden durch die zusätzliche Sauerstoffzufuhr sogar die Mikroorganismen aktiver, weshalb die Pflanzen mehr Stickstoff bekommen. Allerdings sollte eben nicht zu tief umgegraben werden. Am Besten ist es, wenn das Gemüsebeet dann noch zusätzlich gemulcht wird. Ich verwende für Gemüsebeete gerne Stroh. In meinen Staudenbeeten verwende ich abgelagerte Hackschnitzel ohne Rinde und klein gemachten Staudenschnitt.

P.S. Ich verwende zum Hacken die Gardena Combisystem-Unkrauthacke und kann sie sehr empfehlen. Wenn du über meinen Amazon-Partnerlink bestellst, erhalte ich dafür Prozente, ohne das du dafür mehr zahlen musst. Vielen Dank für deine Unterstützung! Zur Unkrauthacke

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Gartenarbeit!

Mit herzlichen Grüßen aus dem Paradiesgarten
Rebekka Maag